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05.09.2010
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Aufbau und Wirkungsweise von Servo-Synchron-Linearmotoren (SSL)

Der Servo-Synchron-Linearmotor, auch bezeichnet als dauermagneterregter Synchronmotor, besteht aus einem Primärteil mit dreiphasigen Wicklungen sowie aus einem Sekundärteil mit regelmäßig angeordneten Dauermagneten. Sind die Spulen des Primärteiles auf Kernbleche gewickelt so spricht man von einem „eisenbehafteten“ Motor, fehlen diese Kernbleche nennt man diese Ausführung einen „eisenlosen Motor“. Durch Bestromung des Primärteiles und durch eine reihengeschaltete Anordnung von Sekundärteilen können entsprechende Verfahrwege für den Antrieb zusammengestellt werden. Für die Verwendung als linearer Antrieb werden diese Motoren auf entsprechende Trägerelemente montiert und justiert sowie an Linearführungen verschiedenster Ausführung gekoppelt. Für die Lösung Ihrer Bewegungsaufgaben setzen wir eisenbehaftete Motoren, geführt unter der Abkürzung SSLe, eisenlose Shaftmotore, geführt unter der Bezeichnung SSLS sowie eisenlose Kamm- bzw. Schwertmotore unter der Bezeichnung SSLK ein.

Eigenschaften und Anwendungen

Die „eisenbehafteten“ Motorvariante zeichnet sich durch günstige Anschaffungskosten, hohen Spitzenkräften und gute Kühlung aus. Eisenlose Linearmotore besitzen eine ausgezeichnete geringe Kraftwelligkeit (Coggingverhalten ist gleich Null), sie können große Lagerkräfte aufnehmen und zeichnen sich durch ein optimales Verhältnis von Kraft zur Motormasse aus. Eisenbehaftete Motoren finden Anwendung bei der Übertragung von großen Schubkräften bis ca. 15700 N. Eisenlose Motoren sind besonders geeignet bei Forderungen an einen coggingfreien Bewegungsablauf sowie bei hohen Anforderungen an die Bewegungsdynamik.

 

 

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